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Erste Hürde für neues Geestesperrwerk in Bremerhaven genommen

Praxispartner von 'nordwest2050' bei der Umsetzung dabei

Geestesperrwerk Anfang April hat sich der Magistrat der Stadt Bremerhaven für ein neues Sperrwerk an der Geeste in Höhe des ehemaligen Fährhauses ausgesprochen, mit dem der Hochwasserschutz enorm verbessert werden soll. Mit dem jetzigen Beschluss seien alle Interessen und Belange optimal berücksichtigt, so Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz. Die anstehenden Maßnahmen sollen von der Hafengesellschaft bremenports GmbH ausgeführt werden, die auch Praxispartner im Wirtschaftscluster Hafen und Logistik von 'nordwest2050' ist. Neben dem Schutz vor Sturmfluten wurden auch andere Faktoren wie bspw. Auswirkungen auf die Schifffahrt oder Größe und Nutzbarkeit der zusätzlich hochwassergeschützten Flächen sowie der Erhalt historischer Bezüge in den Überlegungen berücksichtigt.

Notwendig wird das neue Speerwerk, weil die Hochwasserschutzbauten im Rahmen des Generalplans Küstenschutz ausgebaut werden. Dieser Plan sieht vor, dass für Deiche im Land Bremen zukünftig Höhen von 7,00 Metern über Normal Null (NN) und für Massivbauwerke Höhen von 7,75 Metern gelten. Bei den Planungen für einen verbesserten Hochwasserschutz haben die Hafengesellschaft bremenports und die Stadt Bremerhaven eng zusammengearbeitet. Laut dem Bremerhavener Baustadtrat Volker Holm sei dabei ein Ergebnis herausgekommen, dass den bestmöglichen Hochwasserschutz während der nächsten Jahrzehnte gewährleistet. Insgesamt belaufen sich die Baukosten für das Projekt auf rund 33 Millionen Euro, die zu 70 Prozent vom Bund und zu 30 Prozent vom Land Bremen getragen werden. Die Stadtverordnetenversammlung muss der Entscheidung des Magistrats noch zustimmen.
 

Veröffentlichungsdatum: 05.04.2012

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