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Der US-Bundesstaat Maryland wurde als Partnerregion von nordwest2050 ausgewählt, weil hier das Projekt „Maryland 2050“ unter vergleichbaren Rahmenbedingungen und mit ähnlichem Fokus wie nordwest2050 durchgeführt wird. Ziel der Partnerschaft ist es, den Austausch mit dem Staat Maryland und das wechselseitige Lernen in Fragen der Klimaanpassung gezielt und effizient zu fördern sowie zu überprüfen, ob die Projektergebnisse auf andere Regionen mit ähnlichen Charakteristika übertragbar sind.
In vieler Hinsicht ähneln sich die Regionen Maryland und Metropolregion Bremen-Oldenburg
im Nordwesten: Beide sind gekennzeichnet durch die Dominanz der Häfen für die regionale
Wirtschaft und Gesellschaft, Spannungen zwischen Umwelt und Wirtschaft im
städtischen und dicht angrenzenden Umland, prekäre Finanzsituation, hohes Innovationspotenzial und engagierte Entscheidungsträger in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, die den Klimawandel als wichtige Herausforderung für die Region verstehen.
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Einerseits bieten die bestehenden Parallelen in den Fokussektoren Logistik/Hafenwirtschaft, verarbeitendes Gewerbe und Energiewirtschaft, einzigartige Möglichkeiten des transatlantischen Vergleichs, andererseits werden aufgrund des unterschiedlichen Lösungsansatzes in Maryland und in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten Inspirationen für zukunftsfähige Gestaltung für die jeweiligen Regionen erwartet.
Die Begleitstudie in Maryland wird vom Center for Integrative Environmental Research (CIER) an der University of Maryland durchgeführt. CIER ist ein Forschungsinstitut mit über 60 angegliederten Professoren, das alle wesentlichen Teile der Universität miteinander verknüpft – von den sozial- zu den Ingenieurswissenschaften, von der Business School bis zu den Gesundheitswissenschaften, und darüber hinaus. Ein wesentliches Mandat des Zentrums ist es, in seiner Forschung Brücken zu Wirtschaft und Politikentscheidung zu schlagen, mit Stakeholdern Dialoge zu initiieren und zu pflegen, Forschung über akute und erwartete Probleme zu betreiben und eine wissenschaftliche Fundierung zur Entscheidungsfindung beizutragen. Die institutionelle Verbindung zwischen „Maryland 2050“ und nordwest2050 ist durch das Engagement von Prof. Dr. Matthias Ruth, Direktor von CIER, gewährleistet.
Kontakt:
Dr. Fritz Heidorn, SCB
heidorn∂econtur.de*
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